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Wir Hunde haben keine Sprache wie ihr Menschen. Trotzdem können wir uns über ein ausdrucksvolle Mimik, Körpersignale, und Lautäußerungen ver- ständigen. Das ist sehr wichtig, denn immer wieder müssen wir gemeinsam entscheiden, wie wir uns z.B. bei Gefahr verhalten. Wir können aber auch nur durch unseren Gesichtsausdruck (Mimik) genau vermitteln, was wir fühlen und was wir wollen.
Die Körpersprache ist bei uns Hunden besonders hoch entwickelt. Zwar geben wir auch Töne, wie Knurren oder Winseln von uns, aber die Haltung unseres Körpers übermittelt die wichtigsten Informationen. Kaum ein Körperteil kann beim Hund mehr ausdrücken als der Schwanz.
Ein wildes Wedeln der Rute zeigt Freude an, dabei bellen wir hoch oder springen vor lauter Freude. Wenn ich mich sicher und selbstbewusst fühle ist meine Rute oben und leicht nach vorne gerollt.
Ein verstecken der Rute zwischen den Beinen zeigt Ängstlichkeit oder Un- sicherheit.
Wenn wir richtig wütend sind, strecken wir unsere Rute steil nach oben.
Übrigens muss unsere Haltung der Rute immer im Zusammenhang mit der restlichen Körpersprache gesehen werden. Dies ist also ähnlich wie bei deiner Körperhaltung.
Auch Menschen können die Körpersprache von uns Hunden lernen.
„Du wirst staunen, wie viel du von uns über Selbstbehauptung lernen kannst.“
Dies ist nur ein kleiner Einblick, denn wir wollen ja nicht gleich alles verraten. Gute Geheimnisse darf man ja für sich behalten, und sie erzählen wann man will, sagt unser Frauchen.
Auch hohe und tiefe Stimmen geben uns deutliche Zeichen was toll ist und was wir lieber mal lassen sollen. Du wirst feststellen, wenn du unsere Sprache verstehst, dass du dich dann auch viel besser abgrenzen kannst und der andere versteht auf einmal doch, dass du es nun wirklich nicht mehr lustig findest.
Übrigens sind wir sehr sensibel, wir spüren wenn es euch gut geht und wenn es euch nicht gut geht. Wir sind dann für euch da und können toll trösten. Wir merken aber auch, wenn ihr euch streitet, das mögen wir nicht, das stresst uns sehr. Mit uns könnt ihr auch lernen, wie ihr Grenzen setzen könnt ohne gleich „Beißen“ bei euch Menschen heißt es glaube ich „Schlagen“ müsst . Beißen heißt meist beide sind verletzt, das muss wirklich nicht sein. Es gibt hierzu eine menge toller Tricks.
Was du bestimmt auch von uns gut lernen und sehen kannst, sind welche Berührungen wir mögen, welche nicht. Wenn du nur ein klein wenig achtsam bist, wirst du es sofort erkennen. Ich hoffe du kannst das genauso gut wenn dich jemand berührt wenn du es nicht willst. Wenn nicht, können wir dir dies gemeinsam mit unserem Frauchen, eurer Trainerin lernen.
Vielleicht entdeckst du ja schon die ersten Gemeinsamkeiten, wenn deine Eltern dir sagen, um was es in unseren Kursen für Mädchen geht und dir von unseren Hunde-Stärken erzählen.
Übrigens verlieren wir keine Haare und sind somit auch für Tierhaar-allergiker geeignet!
Wenn du am Anfang Angst vor uns hast, sind wir gerne an einer kurzen Leine. Denn wir wollen dir auch helfen, deine Angst vor Hunden zu überwinden. Wir verstehen dich dabei gut, denn auch wir haben Angst vor anderen Hunden und vor manchen Menschen. Also lernen wir doch am besten gemeinsam unsere Ängste in Stärke zu verwandeln.
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